Veranstaltungen

Mit dem Projekt möchten wir einen langfristigen und nachhaltigen Austausch über Formen und Effekte institutioneller (Mehrfach-)Diskriminierung in zusammenhängenden ‚Kiezen’ bzw. Schuleinzugsbereichen in Berlin-Neukölln und -Kreuzberg anregen. Hierfür sind zunächst mehrere Veranstaltungen geplant:

  • Im Rahmen zweier Vernetzungstreffen im Februar und Mai 2016 möchten wir mit Vertreter_innen verschiedener lokaler Bildungsinitiativen, Eltern, Jugendlichen sowie weiteren lokalen Akteur_innen ins Gespräch kommen, unsere Projektidee und mögliche Handlungsschritte diskutieren und die Akteure in unser Vorhaben einbinden.
  • Im Rahmen eines am 5. April 2016 stattfindenden Workshops für Berliner Lehramtstudent_innen möchten wir uns aus theoretischer wie praktischer Perspektive mit institutionalisierten diskriminierenden wie rassistischen Verhältnissen und deren Konsequenzen auf den Berliner Schulalltag beschäftigen. Wir möchten hier zudem unser Projekt vorstellen, dieses gemeinsam weiterentwickeln und darüber weitere Interessierte in die Organisation der anstehenden Fachtagung einbeziehen.
  • Für den 16./17. September 2016 organisieren wir mit Unterstützung der Akteur_innen der Vernetzungstreffen eine öffentliche Fachtagung zu institutionalisierter (Mehrfach-)Diskriminierung an Berliner Schulen in Kreuzberg/Neukölln für Lehrer_innen, Eltern, Jugendliche, Migrantenorganisationen und lokale Bildungsinitiativen. Neben der Sensibilisierung für und dem Austausch über institutionalisierte diskriminierende und rassistische Verhältnisse im Lokalraum und damit verbundenen Erfahrungen im (Schul-)Alltag, möchten wir hier Handlungsmöglichkeiten in Bezug auf eine diskriminierungskritische sowie rassismussensible Schul- und Sozialraumentwicklung vorstellen, (weiter)entwickeln und diskutieren.
  • Um die Auseinandersetzung mit den genannten Themen langfristig vor Ort zu verankern, möchten wir auf der Tagung weitere Aktionsformen wie die Gründung von Diskussionsforen zum Thema, die gemeinsame Erarbeitung von Handreichungen, Workshops o.ä. anregen. Zudem möchten wir den Projektverlauf dokumentieren, um die hier aufgekommenen Diskussionspunkte und thematisierten Handlungsansätze für andere Lokalräume und Handlungskontexte nutzbar bzw. anknüpfbar zu machen.